Das WILD UND HUND-Kinderrevier
Blumen pressen und trocknen
Ihr könnt die schönen bunten Blüten des Frühlings und Sommers ganz leicht haltbar machen, indem ihr sie presst und trocknet.

Bild: PPZV
Ihr benötigt:
Blumen mit Stängel
Blütenblätter
Blätter und Gräser
glattes Papier
Löschpapier
schwere Bücher
Bastelkleber
Am besten pflückt ihr die Blumen morgens, nachdem der Tau getrocknet ist. Damit die Blüten beim Trocknen ihre Farbe behalten, solltet ihr wie folgt vorgehen: Die Stielenden der gepflücken Blumen schneidet ihr mit einer Schere an. Füllt eine Vase mit Wasser, löst einen Löffel Zucker darin auf, stellt die Blumen hinein und lasst die Vase ein paar Stunden an einem kühlen Ort stehen.
Nehmt nun die Blumen aus dem Wasser und trocknet die Stängel vorsichtig, aber gründlich ab. Zum Pressen legt ihr die Blumen und einzelnen Blütenblätter auf ein Blatt Papier. Sie dürfen sich dabei nicht berühren, sonst kleben sie später aneinander. Darauf legt ihr ein Blatt Löschpapier. Das saugt die Feuchtigkeit gut auf.

Tipp:
Strukturiertes Küchenpapier oder geknickte Pappe eignen sich nicht zum Pressen, da sie Abdrücke auf euren Blütenblättern hinterlassen können.
Wachspapier eignet sich auch nicht zum Trocknen, da es keine Feuchtigkeit entweichen lässt. Eure Blumen würden schimmeln.
Die „eingepackten“ Blüten legt ihr nun zwischen 2 große, schwere Bücher. Ihr könnt auch noch mehr Schweres draufpacken. So lasst ihr die Blumen etwa 2 Wochen lang trocknen. Gräser und Blätter benötigen diese Vorbehandlung nicht. Die könnt ihr gleich pressen.



Autor: Petra Wenzel